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Impressionen

 

 

 

Bei vielen Gelegenheiten, ob es Spaziergänge mit den Hunden sind, oder auf dem Hundeplatz, sowohl  Hotel, im Restaurant und auch via Internet. Es melden sich so viele Briard- Interessenten, dass ich mich entschieden habe, hier ein paar Impressionen zu verfassen.

 

Der Briard

… ist ein Gebrauchshund und bei der FCI: Gruppe 1, Hütehunde und Treibhunde, der Sektion 1 zugeordnet. Diese Einordnung dürfte seiner ursprünglichen Tätigkeit zwischen dem Hütehund und dem Hütewachhund sein.

Aktuell unterscheidet der moderne Schäfer zwischen Herdengebrauchshund und Herdenschutzhund.

Schon die Körpergröße ordnet den Briard auch den Herdenschutzhunden zu.
Einige Wesenszüge des Briards, die auch im Rassestandard beschrieben sind, lassen sich aus dieser Aufgabe erklären.

Während der Herdenschutzhund die Herde großräumig sichert, dabei auf seinen Instinkt angewiesen sehr selbstständig arbeitet, ist der Herdengebrauchshund nahe an der Herde und wird regelmäßig vom Schäfer dirigiert.

Beiden ist der Hütetrieb angeboren, den man sehr ausgeprägt beim Briard findet.

Beiden Typen ist das selbstständige Denken nicht fremd und helfen bei der Entscheidung, wann der Herde Gefahr droht und wie darauf reagiert wird.

 

Wir haben das Glück zwei Rüden mit den oben beschriebenen ungleichen Typen zu besitzen und es ist eine Freude mit diesen beiden unterschiedlichen Charakteren zu arbeiten oder einfach  nur die Natur zu erkunden.

Diesen tollen Zustand haben wir unseren Züchtern Christine und Helmut zu verdanken, die bei der Auswahl unserer zwei Fellnasen sehr geholfen haben. Es gibt doch nichts Schöneres als ein kleines Rudel zusammenpassender Hunde.

 

Welcher Type für Sie später in Frage kommt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, ob Familie mit Kind oder Einzelperson u.s.w, aber das wird Ihnen dann im Einzelnen Ihr Briardzüchter erklären.

 

Zuchtziel

Im Rassestandard wird der Briard beschrieben als „von ausgeglichenem Wesen, weder aggressiv noch ängstlich“.

Für mich stehen das Wesen, der Charakter und die Gesundheit im Vordergrund.

Er sollte weder melancholisch noch phlegmatisch oder cholerisch sein, sondern temperament- und kraftvoll mit viel Selbstbewusstsein und einer ausgeprägten Sensibilität.

 

Gesunde und fehlerfreie Elterntiere (und selbstverständlich auch deren Geschwister) sind Voraussetzung für Welpen  mit einer sehr guten Kondition. Der Organismus und der Bewegungsapparat leiden doch während eines langen Hundelebens und gesunde Tiere haben eher weniger Verschleiß- und Alterserscheinungen. 

Arlot`s Oma „Whoopy“  ist über 14 Jahre alt geworden, oder Arlot`s Mutter "Kinou" wird 12 Jahre jung und ist topfit.

Es ist genetisch erwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, gesunde Welpen von eher fehlerfreien Elter zu bekommen.

Hier ist ein Spruch aus der Vererbungslehre passend: „Jedes Feuer fängt klein an“.

 

Auf den unterschiedlichsten Ausstellungen sehe ich hin und wieder Briard die mit dem tatsächlichen Gebrauchshund nicht mehr viel gemeinsam haben. Das finde ich persönlich sehr schade, weil gerade die typischen Charaktermerkmale, die den Briard ausmachen zerfließen.

Tiere am oberen Ende der Messlatte sind nicht gerade beweglich und dynamisch und ein Hirtenhund hat nun mal eine gewisse Wendigkeit.

Oft erblicke ich auch diese so genannten „Bärentypen“ (große Fouve Briard), damit tut man der Rasse auch keinen Gefallen. Diese Erscheinungen sind ein glatter Verstoß gegen das erklärte Zuchtziel und haben auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

 

Genauso habe ich auf den Ausstellungen Rüden und Hündinnen gesehen, die so ängstlich waren, dass sie die meiste Zeit ihre Rute unterm Bauch getragen haben und dafür auch noch von den Allgemeinrichtern benotet wurden.

Hündinen geben ihr ängstliches Verhalten bedauerlicherweise an die Welpen weiter, wobei wir wieder beim Rassestandard sind. Dass diese Tiere durch ihre Angst unangemessenes Verhalten und sogar Aggressionen zeigen, liegt auf der Hand.

Selbst bei der Vorbereitung zur Zucht  war ein Rüde so verängstigt, dass er bei nur minimaler Akustik schlagartig den Ort des Geschehens verließ und nicht mehr motiviert war weiter am Training teilzunehmen. Anschließend biss er noch eine Person neben dem Platz.

 

Genauso der Körperbau, nur ein vorzüglicher Körperbau lässt den Briard geschmeidig und mit fließenden Bewegungen über den Boden schweben. Bei trägen und schwerfälligen Hunden wirkt das Ganze doch nicht mehr.

 

Meine Vorstellungen von einem „Berger de Brie“ sind wie folgt:

Wesensfest und temperamentvoll mit tiefer und kräftiger Brust dazu eine gute Portion Arbeitsbereitschaft.

Wendig und ausdauernd, von der Größe her eher am unteren Standard.

Kräftiger Kopf im Verhältnis 1:1 mit schneeweißen Zähnen und selbstverständlich als Schere.

Das Fell mittellang mit guter Textur und schöne dunkle Augen, die einen gewissen Witz erkennen lassen.

Es muss nicht immer zwangsläufig ein toller Ausstellungshund sein, aber hin und wieder ein „SG“ (sehr gut) oder gar ein „V“ (vorzüglich) von einem Richter macht keinen Briardbesitzer (Züchter) traurig.

 

Anschaffung eines Briard.

Bitte nur bei einem VDH (CFH) Züchter kaufen.

 Es sollte in jedem Fall der Wunsch vorangehen, einen Briard bei sich aufnehmen zu wollen.

Für jemanden, der nur „Hund“ (egal welcher) haben möchte, ist der „Berger de Brie“ völlig ungeeignet.

Auch dürfen Kosten kein Kriterium sein, es kann der Wert dieser tollen Rasse niemals in Geld ausgedrückt werden.

Kräftige und gesunde Briards aus einer Topzucht mit einer hohen Lebenserwartung, haben nun mal ihren Preis. 

Jetzt muss ein VDH (CFH) anerkannter Briard-Züchter gefunden werden, der sich dieser Rasse verschrieben hat und bereit ist nach neuesten Erkenntnissen, sehr individuell und mit viel Zeit- und Geldaufwand dem Rassestandard ein Stück näher zukommen.

Sie können davon ausgehen, dass bei einem gewissenhaften Züchter kein wirtschaftlicher Aspekt dahinter steckt.

Sämtliche Zuchthündinen- und Deckrüden sind in den einzelnen Verzeichnissen beim CFH aufgeführt.

Hier kann (sollte) sich jeder Welpenerwerber über die Elterntiere vorab informieren.

 

Rüde oder Hündin

Das würde ich mit dem Züchter besprechen.

 

Die Farbe Noir, Gris oder Fouve

Unser Herz hängt am Briard - Noir (schwarz), sie haben viel Temperament sind wundervoll und haben Humor!

 

Haltung

Sein attraktives Äußeres sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass er absolut kein Demokrat ist.

Der Briard ist selbstverständlich kein Zwingerhund, er möchte immer und überall dabei sein. Hat er genügend Bewegung und Kontakt zu seiner verlässlichen Familie, ist er ziemlich unkompliziert.

Unsere beiden Rüden verhalten sich in der Wohnung, bei Freunden oder im Restaurant ruhig und sind auch nicht übermütig.

Aber sobald sie ihre verdiente Aufmerksamkeit bekommen, es vor die Tür geht oder zum Hundesport wird eine Energie entwickelt, die ihresgleichen sucht. Sofort wird Freude gezeigt, spielen und Übermut wird dann nur schwer kontrollierbar, dann geht die sogenannte Post ab.

 

Nun gibt es ebenfalls das sogenannte Schleswig-Holstein Wetter, auch dann wollen unsere Fellnasen vor die Tür.

Ob es nun regnet oder schneit interessiert einen Briard herzlich wenig, er will genauso in den Wald, Feld und Flur wie an trockenen Tagen und das nicht nur einmal am Tag.

Nun sind unsere Lieblinge nicht gerade kurzhaarig, wir stauen immer wieder was nach nur einem Spaziergang alles im Fell hängen bleibt. Wir könnten teilweise im Flur Sandburgen bauen, wenn wir nicht regelmäßig fegen und saugen würden. Aber bitte keine Panik, die Toleranz hinsichtlich Schmutz verändert sich zwangsläufig.

Die Fellpflege hält sich aber trotzdem in Grenzen, um Verfilzung zu vermeiden, sollte ein Briard alle 1 – 2 Wochen gründlich gekämmt und gebürstet werden.

 

Obwohl Arlot und Romaric feste Plätze bei uns haben, liegen sie doch meist im Weg. Egal wo wir uns aufhalten, Küche, Bad, Wohnzimmer oder Arbeitszimmer, entweder sind sie schon da, oder kommen gleich nach.

Der Briard will ein Teil der Familie sein und möchten als solches auch akzeptiert werden, auch dieser Aspekt sollte bei einer Anschaffung bedacht werden.

Wir haben unseren beiden Sportsfreunden einen klaren Handlungsrahmen vorgegeben, innerhalb dessen sie selbstständig agieren dürfen.

 

Arbeiten mit dem Briard oder Familienhund

Wer ihn nur als reinen Familienhund halten will, sollte wissen, das Gassigehen nicht ausreicht.

Ein unterforderter Briard ist eher unglücklich.

Diese Rasse hat ganz besondere Eigenschaften, die ich hier aufzählen möchte: Sie sind sehr intelligent und lernbegierig, temperamentvoll, wachsam, arbeitsfreudig und können fast jeder Anforderung gerecht werden.

Sie können diesen  lustigen Vierbeinern so ziemlich alles an Sportmöglichen anbieten:

Wie z. B. Fährtenarbeit, Ipo, Obedience, Ausdauersport, Bike-Jöring, VPG, Herdengebrauchshundesport u.v.m.

 Der Briard ist eben ein sehr guter Allrounder

 

 Bei Fragen bitte unter Kontakte melden.

 

 

 

 

(C) Thomas Naumann